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Gemeinde Berlingen

Einbürgerungen

Adresse: Seestrasse 78, 8267 Berlingen
Telefon: 058 346 11 00
Telefax: 058 346 11 12
E-Mail: maja.moser@berlingen.ch

Das Gesuch um Erwerb des Bürgerrechts kann gestellt werden, wenn die Wohnsitzfristen und die Eignungsvoraussetzungen erfüllt sind. Das bedeutet 12 Jahre wohnhaft in der Schweiz, 6 Jahre wohnhaft im Kanton Thurgau und 3 Jahre wohnhaft in der Gemeinde Berlingen. Das Gesamte Einbürgerungsverfahren dauert erfahrungsgemäss ca. 1 bis 1 ½ Jahre. Ein Wohnsitzwechsel während der Dauer des Verfahrens wirkt sich negativ aus. Das Verfahren wird abgeschrieben und Sie müssen am neuen Wohnort ein Gesuch stellen.

Das Einbürgerungsverfahren ist dreistufig. Das Schweizer Bürgerrecht erwirbt erst, wer nach Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung auch das Bürgerrecht der Gemeinde und des Kantons erhalten hat. Ein rechtlich geschützter Anspruch auf die Einbürgerung in der Gemeinde und im Kanton besteht nicht.

Zum Ablauf des Verfahrens
Senden Sie das Gesuchsformular mit den erforderlichen Unterlagen an das Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen, Bahnhofplatz 65, 8510 Frauenfeld; Tel. 058 345 70 70. Das Gesuchsformular kann bei der Gemeindekanzlei, Seestrasse 78 abgeholt werden oder im Onlineschalter heruntergeladen werden.

Einige Zeit später, nach Prüfung des Gesuches durch das Amt für Zivilstandwesen sowie nach Begleichung der Gebührenrechnung des Kantons, erhalten Sie von der Gemeinde Berlingen die Aufforderung, ein Foto, Ihren Lebenslauf, einen Auszug aus dem Betreibungsregister sowie Ihren Steuerausweis einzureichen. Gleichzeitig senden wir Ihnen die Rechnung für die Einbürgerungsgebühren der Gemeinde Berlingen. Zudem werden wir Sei dann bitten, uns die Adressen von vier Personen zu nennen, welche eine Auskunft über Sie erteilen können. Diese Referenzpersonen müssen volljährige Schweizer Staatsbürger sein.

Erforderliche Unterlagen (mit dem Gesuch einzureichen sind)
Lebenslauf (auch über Ehegatte und Kinder)
Wohnsitznachweis der letzten 12 Jahre (erhältlich beim Einwohneramt)
Zeugnis / evtl. Lehrvertrag des Arbeitgebers (auch von Ehegatte und Kindern)
Passkopie (auch von Ehegatte und Kindern)
Kopie Ausländerausweis (auch von Ehegatte und Kindern)
Geburtsurkunden
falls verheiratet: Eheurkunde (kein Familienbüchlein)
falls geschieden: Scheidungsurteil mit Rechtskraftbestätigung
falls verwitwet: Todesschein des verstorbenen Ehegatten
falls Ehegatte und Kinder bereits eingebürgert sind: Familienausweis (Familienschein)
 falls Kinder bereits eingebürgert sind: Personenstandsausweis

Die Zivilstandsdokumente sind grundsätzlich im Original vorzulegen und dürfen nicht älter als sechs Monate sein. Dokumente, die nicht in einer Amtssprache oder in Englisch abgefasst wurden, sind durch autorisierte Dritte in die deutsche Sprache zu übersetzen. Adressänderungen oder Zivilstandsänderungen (Heirat, Scheidung, Geburt eines Kindes) sind der Gemeindekanzlei zu melden.

Staatsbürgerliche Kenntnisse
Als künftiger Schweizerbürger bekommen Sie Rechte, nehmen aber auch gewisse Pflichten auf sich. Deshalb sollten Sie über die wichtigsten staatlichen Grundsätze des Regierungssystems sowie über gewisse organisatorische Fragen der Gemeinde, des Kantons und des Bundes orientiert sein.

Das Gewerbliche Bildungszentrum Weinfelden bietet eine Schulung "Grundwissen über die Schweiz" an, das sich speziell an einbürgerungswillige Ausländerinnen und Ausländer richtet. Auskunft bei Gewerbliches Bildungszentrum Weinfelden, Bleichestrasse 1, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 86 66, www.gbw.ch.

Sprachkenntnisse
Die Gemeinde Berlingen setzt voraus, dass Sie über genügend Deutschkenntnisse verfügen. Deutschkurse werden bei folgenden Institutionen angeboten:

Heks in-fra, Sandbreitestrasse 12, 8280 Kreuzlingen, Tel. 071 671 15 94, Deutschkurse für fremdsprachige Frauen, mit Kinderbetreuung
bbm Bildungszentrum Bau und Mode, Gaissbergstrasse 8, 8280 Kreuzlingen, Tel. 071 677 03 11, www.bbm-kreuzlingen.ch: Laufende Kurse "Deutsch als Fremdsprache", inkl. Vorbereitung zum Zertifikat

Zentrum zum Bären, Bärenstrasse 38, 8280 Kreuzlingen, Tel. 071 672 40 84, www.zentrum-zum-baeren.ch: Laufende Kurse "Deutsch als Fremdsprache"

Entscheid Behörde
Nach Erhalt der eidg. Einbürgerungsbewilligung entscheidet der Gemeinderat und dann die Gemeindeversammlung der Gemeinde Berlingen über die Aufnahme in das Bürgerrecht der Gemeinde Berlingen. Anschliessend wird das Gesuch an das Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen weitergeleitet. Der Grosse Rat des Kantons Thurgau entscheidet über die Aufnahme ins Kantonsbürgerrecht.
Mit der Erteilung des Kantonsbürgerrechts ist das Einbürgerungsverfahren abgeschlossen. Die Bewerber besitzen nun das Schweizer Bürgerrecht.

Erleichterte Einbürgerung
Die erleichterte Einbürgerung des ausländischen Ehepartners einer Schweizerin oder eines Schweizers nach Artikel 27 des Bürgerrechtsgesetzes (BüG) setzt insbesondere voraus, dass er/sie

• Insgesamt fünf Jahre in der Schweiz gewohnt hat
• Seit einem Jahr hier wohnt
• Seit drei Jahren in ehelicher Gemeinschaft mit dem Schweizer Bürger lebt
• In die schweizerischen Verhältnisse eingegliedert ist und die schweizerische Rechtsordnung beachtet

Der ausländische Ehegatte eines Schweizers, der zusammen mit diesem im Ausland gelebt hat und neu in der Schweiz wohnt, kann nach Art. 28 BüG ein Gesuch um erleichterte Einbürgerung stellen, wenn er seit sechs Jahren in ehelicher Gemeinschaft mit dem Schweizer Bürger lebt und mit der Schweiz eng verbunden ist.

Durch die erleichterte Einbürgerung wird das Kantons- und Gemeindebürgerrecht des schweizerischen Ehepartners erworben.

Zum Ablauf des Verfahrens
Der Einbürgerungsbewerber muss das entsprechende Formular ausfüllen und es beim Bundesamt für Migration (BFM) einreichen. Dem Gesuch sind beizulegen

Familienschein (erhältlich beim Zivilstandsamt der Heimatgemeinde des schweizerischen Ehegatten)
Wohnsitzzeugnisse für mindestens 5 Jahre (erhältlich beim Einwohneramt der Wohngemeinde)

Das BFM holt beim Wohnkanton einen kurzen Bericht ein. Die nach kantonalem Recht zuständige Behörde nimmt zu diesem Zweck mit dem Bewerber Kontakt auf. Der Bericht wird dem BFM zugestellt, das schliesslich die Akten dem Heimatkanton des schweizerischen Ehepartners übermittelt. Der Heimatkanton nimmt Stellung zum Gesuch und sendet die Akten dem BFM, welches im Namen des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements über die erleichterte Einbürgerung entscheidet, zurück.

Kosten
Für den Entscheid erhebt die Bundesbehörde im Normalfall eine Kanzleigebühr von CHF 750.--.

Allfälliger Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit
Die schweizerische Gesetzgebung erlaubt eingebürgerten Personen die Beibehaltung der bisherigen Staatsangehörigkeit. Trotzdem kann der freiwillige Erwerb des Schweizer Bürgerrechts zum automatischen Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit führen, sofern die Gesetzgebung des Herkunftstaates dies vorsieht. Verbindliche Auskünfte können ausschliesslich die zuständigen Botschaften und Konsulate des Herkunftstaates erteilen.



Personen

LeitungFunktionTelefon
Moser, MajaGemeindeschreiberin und Leiterin Finanzverwaltung058 346 11 00


Online-Dienste

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Name Laden
Merkblatt erleichterte Einbürgerung (pdf, 92.8 kB)
Merkblatt ordentliche Einbürgerung (pdf, 96.3 kB)

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